Ein Jahresbeginn ohne Vorsätze

Oder warum ein neues Jahr nicht automatisch ein neues Leben bedeuten muss (und schon gar nicht einen Wecker um 5:30 Uhr).
Draußen ist es immer noch weiß. Die Kinder haben rote Wangen vom Schnee, durchnässte Handschuhe und ihr habt euren Kaffee schon dreimal aufgewärmt. Der Januar ist fast vorbei – aber das Leben zu Hause läuft genauso weiter wie zuvor.
Der Januar ist eigentlich wie die „Fortsetzung eines angefangenen Buches”.
Kinder verstehen das ganz natürlich. Keines von ihnen sagt am 1. Januar: „Von jetzt an werde ich ein anderer Mensch sein.”
Sie ziehen einfach ihren Overall an, springen in den Schnee und machen das weiter, was sie im Dezember auch gemacht haben –
sie entdecken die Welt.
Und vielleicht könnten wir das auch versuchen.
Kein neuer Körper.
Kein neues Leben.
Aber ein bisschen mehr Ruhe, Gelassenheit und gemeinsame Momente – ganz so, wie wir es gewohnt sind.
Ohne große Pläne.
Ohne Tabellen.
Ohne das Gefühl, dass wir jetzt jemand anderes sein sollten als vor Weihnachten.
Nur ein bisschen mehr Wintereinstellung, ein bisschen mehr in Schals eingewickelt und ein bisschen mehr damit abgefunden, dass das Leben mit Kindern sich einfach nicht nach dem Kalender richtet.
Kinder wachsen auch nicht nach dem Kalender
Die wohl größte Wahrheit über den Januar ist diese:
Kinder fragen nicht, ob Januar oder September ist. Sie wachsen einfach.
Manchmal so schnell, dass man das Gefühl hat, gestern noch über ein Laufrad diskutiert zu haben, und heute brauchen sie schon ein größeres Fahrrad.
Und genau deshalb ist es sinnvoll, Dinge zu haben, die mit ihnen Schritt halten können.
Nicht, weil ein neues Jahr ist.
Sondern weil Kinder ständig in Bewegung sind.
Auch hier macht BikeUP Sinn – nicht als weiterer Januar-Plan, sondern als Möglichkeit, unnötigen Stress vorzubeugen.
Das Kind wächst? Tauscht einfach das Kinderfahrrad sorgenfrei online gegen ein größeres um und fahrt weiter.
Ohne Kinderfahrräder aus dem Secondhand-Laden oder Flohmarkt,
ohne den Keller ständig umzuräumen um Stauraum herzuzaubern
und ohne das Gefühl, immer wieder ein neues Fahrrad für euer Kind kaufen zu müssen.
Also ohne Vorsätze?
Gerne. Vielleicht reicht es völlig aus:
-
mehr draußen zu sein, wenn es geht,
-
mehr zu lachen, wenn es geht,
-
und nicht so streng mit sich selbst zu sein, wenn es mal nicht geht.
Denn das Leben mit kleinen Kindern ist kein Projekt mit einer Deadline an Silvester.
Es ist eher eine lange, etwas verschneite, aber schöne Fahrt.
Und auf der zählt jede kleine Drehung der Pedale.



